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【教学方法】课堂教学新方式:第一人称介绍名人
2009-2-25 作者: 点击量:   字号:【大 中 小】 德语家园社区

课堂教学新方式:第一人称介绍名人
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发表时间: 2008-1-9 0:13:07 浏览人次: 697 次 来源: 德语德国网站 
 
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德语德国网站注:在课堂上教师让学生做名人介绍的报告时候,一般会以第三者的角度来做。可否尝试过以第一人称的角度来说呢?那么,看看下面的一篇德国小学生的介绍,可能对您在安排课堂教学有所帮助呢。对于学习者来说,也是一种更好的训练模式。

Hallo, mein Name ist Albert Einstein

Ihr kennt mich doch bestimmt, oder? Schließlich gehöre ich wohl zu den bedeutendsten und bekanntesten Physikern. Das Nachrichtenmagazin „Times“ aus den USA hat mich sogar zum „Mann des Jahrhunderts“ gewählt.

Ich wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Mein Vater arbeitete dort als Kaufmann, doch schon ein Jahr nach meiner Geburt zog ich mit meinen Eltern nach München. Hier wurde 1881 meine kleine Schwester Maria geboren.


Immer wieder wird behauptet, ich wäre kein guter Schüler gewesen. Das stimmt jedoch nicht. In Mathe und Physik war ich immer richtig gut und auch in den anderen Fächern hatte ich keine Probleme. 1894 brach ich die Schule ab, aber nur, um zu meiner Familie zu ziehen, die inzwischen von München in das italienische Mailand gezogen war. Mein Abitur holte ich an einer schweizerischen Schule nach. Dann studierte ich in Zürich Mathematik und Physik, um Lehrer zu werden. Als im Jahr 1900 meinen Abschluss hatte, konnte ich leider keine Stelle finden und so arbeitete ich beim Schweizer Patentamt in Bern. In einem Patentamt kann man Erfindungen und Entdeckungen anmelden, damit nicht später jemand anderes behaupten kann, er hätte es erfunden. Auch ich habe viele verschiedene Patente angemeldet.  Neben meiner Arbeit im Patentamt, beschäftige ich mich aber natürlich immer auch mit der Physik.

So war ich auch im Jahre 1905 noch beim Patentamt angestellt. Dieses Jahr sollte mein wichtigstes werden, da ich gleich mehrere bedeutende Werke veröffentlichte: Am 17. März 1905, also nur drei Tage nach meinem 26. Geburtstag, erschien meine Arbeit zum photoelektrischen Effekt. Eines Tages sollte ich dafür den Nobelpreis bekommen. Dann schrieb ich meine Doktorarbeit und konnte mich nun endlich Dr. Einstein nennen. Im Mai veröffentlichte ich eine Arbeit zur Brownschen Molekularbewegung. Habt ihr schon mal die Formel E = mc² gesehen? Klar, ist natürlich von mir! Auch diese Formel habe ich 1905 in meinen Arbeiten zur speziellen Relativitätstheorie zum ersten Mal veröffentlicht. Tja, war schon ein tolles Jahr damals und weil es nun schon hundert Jahre her ist, hat man das Jahr 2005 zum Einstein-Jahr erklärt.

Ich habe ja noch gar nicht erzählt, dass ich inzwischen auch Vater geworden war. 1902 wurde meine Tochter Lieserl geboren, die bei ihren Großeltern aufwuchs. Ihre Mutter, die serbische Mathematikerin Mileva Maric heiratete ich ein Jahr später. 1904 wurde Hans Albert geboren und 1910 Eduard. Ich denke, ich war kein guter Vater. Ich interessierte mich immer mehr für meine physikalische Arbeit als für meine Familie.
1909 konnte ich meine Arbeit am Patentamt aufgeben und mich ganz der Physik widmen, da ich zum Professor für Theoretische Physik an die Universität Zürich berufen wurde. Im Jahr 1914 überredete mich Max Planck, ein sehr bedeutender deutscher Physiker, dazu, nach Berlin an die Preußische Akademie der Wissenschaft zu kommen. Das Angebot war aber auch wirklich verlockend. Normalerweise muss man als Professor einerseits forschen, andererseits muss man Studierende unterrichten. Ehrlich gesagt hatte ich aber zum Unterrichten nicht viel Lust, sondern wollte mich ganz der Forschung widmen. Die Berliner versprachen mir, dass ich dort als Professor arbeiten könnte, ohne zu unterrichten. Das war also ganz nach meinem Geschmack und so ging ich nach Berlin und wurde Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts. Dieses Institut gibt es immer noch, es wurde aber umbenannt. Heute ist es unter dem Namen Max-Planck-Institut sehr bekannt. Habt ihr es bemerkt? Genau, Max Planck, der Physiker der mich nach Berlin holte, wurde zum Namensgeber für dieses Institut.

Meiner Familie gefiel es in Berlin leider nicht so gut und so zog meine Frau mit unseren drei Kindern schon bald wieder nach Zürich. Überhaupt verstand ich mich mit meiner Frau nicht mehr so gut und so ließen wir uns 1919 scheiden. Kurz darauf heiratete ich meine Cousine Elsa Löwenthal.
Nachdem ich 1905 ja meine Spezielle Relativitätstheorie veröffentlicht hatte, erschien 1915 meine Allgemeine Relativitätstheorie. 1921 wurde ich mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung geehrt: Ich bekam den Nobelpreis für Physik. Viele Menschen meinen heute noch, ich hätte damals den Nobelpreis für die Arbeiten über die Relativitätstheorie bekommen. Wahrscheinlich, weil diese Arbeiten die bekanntesten sind. Tatsächlich wurde mir aber der Nobelpreis für meine Forschungen über den Photoelektrischen Effekt verliehen, also für eine Arbeit aus dem wunderbaren Jahr 1905. Das Preisgeld schickte ich übrigens meiner geschiedenen Frau und unseren Kindern.

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