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deutsche Welle慢速新闻23—26日mp3带文本

作者:Deutsche Welle 时间:2010/01/27
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Samstag, 23. Januar 2010   点击下载对应MP3 

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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

PORT-AU-PRINCE: Anderthalb Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti wird die Zahl der Toten mit über 110.000 angegeben. Nach Angaben des Innenministeriums wurden mehr als 193.000 Menschen verletzt, mehr als 609.000 Menschen wurden obdachlos. Bislang waren die Behörden von 75.000 Toten ausgegangen. Derweil gelang es den Rettungskräften, zwei Menschen lebend aus den Trümmern zu retten. Es handelt sich um eine 84-Jährige Frau und einen 22-Jährigen Mann. Die USA und die Vereinten Nationen schlossen einen Vertrag über die Form ihrer Zusammenarbeit bei den internationalen Rettungsmaßnahmen. Danach bleiben die US-Truppen unter ihrem eigenen Kommando und behalten außerdem die Zuständigkeit für den haitianischen Luftraum, die Häfen und die Straßen. Bei einer Spendengala, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde, sammelten in den USA 130 Hollywood-Stars und Musiker für die Opfer der Erdbebenkatastrophe.

BERLIN: Außenminister Guido Westerwelle hat Forderungen der SPD nach einem festen Abzugstermin der Bundeswehr aus Afghanistan zurückgewiesen. Kein Politiker könne heute versprechen, Ende Dezember 2013 sei alles gewonnen und alles vorbei. Wer dies tue, dem gehe es nicht um die Sache, sondern um Punkte bei der nächsten Wahl, sagte der FDP-Vorsitzende der "Bild am Sonntag". Damit würden auch die Terroristen eingeladen, noch zwei oder drei Jahre durchzuhalten, fügte der Außenminister hinzu. Ähnlich äußerten sich Unionspolitiker. Die SPD-Spitze hatte sich dafür ausgesprochen, mit dem Abzug der Bundeswehr zeitgleich mit den US-Truppen ab 2011 zu beginnen und ihn spätestens 2015 abzuschließen.

LONDON:  In Großbritannien ist die Terrorwarnstufe erhöht worden. Das teilte Innenminister Alan Johnson mit. Einen konkreten Grund für diese Entscheidung, die zweithöchste Alarmstufe auszurufen, nannte er nicht und verwies auf das Terrorismus-Analysezentrum. Dieses überwache den allgemeinen Bedrohungsstand und spreche seine Empfehlungen auf Grundlage verschiedener Faktoren aus. - Nach Berichten von britischen Medien bedeutet die Aufwertung der Terrorwarnstufe von "erheblich" zu "ernst", dass ein terroristischer Angriff "mit hoher Wahrscheinlichkeit" bevorstehe. Diese Einschätzung wies Johnson allerdings zurück.

BRÜSSEL: Im Europa-Parlament regt sich Widerstand gegen Pläne der EU-Innenminister, den Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Terrorismus den Zugriff auf private Daten von Flugreisenden innerhalb Europas zu ermöglichen. Einflussreiche Abgeordnete der großen Parlamentsfraktionen wandten sich gegen diese Überlegungen. Die deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger forderte aus Gründen des Datenschutzes größte Zurückhaltung. - Die USA erhalten zur Terrorabwehr bereits jetzt von der EU Daten von Flugreisenden in die Vereinigten Staaten. Ein ähnliches System soll jetzt für innereuropäische Flüge eingerichtet werden.

FRANKFURT AM MAIN: Wegen des hohen Haushaltsdefizits und gefälschter Schuldendaten hat die Europäische Zentralbank Griechenland scharf kritisiert. Die Zentralbank werde nie wieder Haushaltszahlen akzeptieren, die nicht den Tatsachen entsprächen, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Zugleich kündigte er strenge Kontrollen an. Griechenland war vor Weihnachten von einer schweren Finanzkrise erschüttert worden und steht aus Sorge um die Stabilität des Euro unter verstärkter Aufsicht der Europäischen Union. Die Neuverschuldung stieg 2009 auf 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Zudem warf die EU-Kommission der Regierung in Athen vor, ihre Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung seien nicht verlässlich.

NÜRNBERG: Im Zusammenhang mit dem Tod eines Deutschen während der Militärdiktatur in Argentinien hat die Nürnberger Justiz einen internationalen Haftbefehl gegen den damaligen Junta-Chef Jorge Rafael Videla erlassen. Überreste der Leiche des Deutschen waren erst vor Kurzem gefunden worden. Nach ihrer Untersuchung stehe fest, dass der Bundesbürger während der Diktatur von 1976 bis 1983 getötet worden sei, teilte ein Justizsprecher mit. Er räumte ein, dass es unwahrscheinlich sei, dass Argentinien den heute 84-jährigen Videla ausliefern werde. Der Juntachef war 1985 zu lebenslanger Haft verurteilt und fünf Jahre später begnadigt worden.

WASHINGTON: Der chinesisch-amerikanische Internet-Streit verschärft sich weiter. US-Präsident Barack Obama äußerte sich beunruhigt über die aus China stammenden Hackerangriffe auf den US-Konzern Google. Der Präsident erwarte eine Erklärung aus China, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses. Das US-Außenministerium teilte unterdessen mit, zwischen chinesischen und US-Diplomaten würden Treffen abgehalten, um die Angriffe zu diskutieren. - US-Außenminsterin Hillary Clinton hatte zuvor die Internetunternehmen in den USA in einer Rede in Washington aufgefordert, sich den Zensurbestimmungen autoritärer Regierungen im Ausland zu widersetzen. - Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking erklärte, die USA sollten aufhören, die - so wörtlich - sogenannte Freiheit im Internet dazu zu benutzen, ungerechtfertigte Anschuldigungen gegen China zu erheben. Eine staatliche Zeitung warf Clinton "Informationsimperialismus" vor.

LOS ANGELES:  Der Filmregisseur Roman Polanski muss für seinen Prozess wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen in die USA kommen. Ein Gericht in Kalifornien hatte den Antrag des 76-Jährigen auf ein Verfahren in Abwesenheit abgelehnt. Er wollte während des Prozesses weiterhin unter Hausarrest in seinem Chalet in der Schweiz bleiben. Der Regisseur hatte 1977 ein Schuldbekenntnis abgelegt und zunächst in Haft gesessen. Er entzog sich aber dem weiteren Verfahren durch Flucht ins Ausland. Im September wurde er bei der Einreise in die Schweiz verhaftet und nach Zahlung einer hohen Kaution unter Hausarrest gestellt.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Vielfach stark bewölkt oder neblig-trüb. Im Osten und im Südwesten auch heitere Abschnitte. Weitgehend trocken. Höchstwerte zwischen plus vier Grad im Westen und minus elf Grad an der Oder.

Am Morgen meldeten:

Hamburg:                  minus 10 Grad, neblig-trüb
Berlin:                       minus 12 Grad, leichter Schneegriesel
Dresden:                   minus 8 Grad, neblig-trüb
Köln/Bonn:                minus 1 Grad, bedeckt
Frankfurt am Main:   minus 3 Grad bedeckt
München:                 minus 2 Grad, dunstig

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