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德语专八听力测试材料(1)

作者:DW-World.de 时间:2011/01/29
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德语专八听力训练材料(1)

Deutsche Welle正常语速新闻

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参考文本(特别说明:本文本与录音内容部分相同,在顺序和内容上并非完全一致,仅供参考,敬请注意。)

Tipps: 你可以把这个文本作为一个听力改错练习。

| 29.01.2011 | 15:00 UTC
Demonstranten in Ägypten missachten Ausgangssperre

KAIRO: Zehntausende Demonstranten missachten in der ägyptischen Hauptstadt die Ausgangssperre, die um 16 Stunden bis Sonntag morgen verlängert wurde. Sie setzten dort und in anderen Städten die Proteste gegen das seit 30 Jahren herrschende Regime von Präsident Hosni Mubarak fort und forderten dessen Rücktritt. Die Armeeführung rief die Bürger auf, die Ausgangssperre einzuhalten. Das mit Panzern aufgefahrene Militär griff aber nicht ein. Der 82-jährige Mubarak hatte unter dem Eindruck der Massenproteste die Bildung einer neuen Regierung angekündigt und Reformen versprochen. Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten wurden nach amtlichen Angaben seit Freitag 38 Menschen getötet, darunter zehn Polizisten. Rund 1.900 Menschen wurden verletzt. Dagegen berichtet der arabische Sender Al-Dschasira von mindestens 95 Toten.


Niederländerin im Iran hingerichtet

TEHERAN: Im Iran ist eine Niederländerin wegen angeblichen Drogenschmuggels hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen die 46-jährige Sahra Bahrami sei durch Hängen vollstreckt worden, meldeten Staatsmedien. Die aus dem Iran stammende Frau war 2009 nach Teheran gereist und hatte dort an Demonstrationen gegen das Regime teilgenommen. Die Regierung in Den Haag bestellte den iranischen Botschafter ein und verlangte Aufklärung. Die iranischen Behörden hatten die niederländische Staatsbürgerschaft der Frau nicht anerkannt und verweigerten niederländischen Diplomaten den Zugang zu der Gefangenen.


Ermittler in Moskau: Selbstmordattentäter kam aus Kaukasus

MOSKAU: Der Selbstmordanschlag im Moskauer Flughafen Domodedowo geht nach Erkenntnissen der Ermittler auf das Konto eines 20-Jährigen aus dem Nordkaukasus. Der Mann habe so viele Ausländer wie möglich töten wollen, teilten die Ermittler in Moskau mit. Es sei kein Zufall gewesen, dass er sich in der Ankunftshalle für internationale Flüge in die Luft gesprengt habe. Dabei riss er am Montag 35 Menschen mit in den Tod und verletzte 180. Unter den Toten sind nach Angaben der russischen Behörden mindestens acht Ausländer, unter ihnen ein Deutscher. Weitere Einzelheiten teilten die Fahnder wegen laufender Ermittlungen zu Hintermännern und Komplizen nicht mit. Präsident Dmitri Medwedew wies die Regierung an, bis März ein Sicherheitssystem für den öffentlichen Verkehr auszuarbeiten.

         

 

Afrikanische Union will Konflikt in Elfenbeinküste lösen

ADDIS ABEBA: Die Afrikanische Union (AU) startet eine neue Initiative, um den Machtkonflikt in der Elfenbeinküste beizulegen. Dazu werde ein Gremium aus fünf Staatsoberhäuptern aus allen Regionen Afrikas gebildet, kündigte der mauretanische Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz nach einer Sitzung des AU-Sicherheitsrates in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba an. Das Gremium solle binnen eines Monats einen bindenden Vorschlag erarbeiten. Zuvor hatte der kenianische Ministerpräsident und AU-Vermittler in der Elfenbeinküste, Raila Odinga, vor einem Bürgerkrieg in dem westafrikanischen Land gewarnt. Seit zwei Monaten weigert sich der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo, die Macht an den von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Rivalen Alassane Ouattara zu übergeben.


Vize-Provinzgouverneur in Afghanistan getötet

KABUL: Der Vize-Gouverneur der südafghanischen Provinz Kandahar, Abdul Latif Aschna, ist bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Mehrere Menschen wurden verletzt, als der Täter mit seinem Motorrad das Auto des Politikers rammte und einen Sprengsatz zündete, wie Sprecher der NATO und der Provinzregierung bestätigten. Der Anschlag erfolgte in der gleichnamigen Stadt Kandahar, die als Hochburg der radikal-islamischen Taliban gilt.


Bundeswehrsoldaten bei Anschlag in Afghanistan verletzt

BERLIN: In Afghanistan sind zwei Bundeswehrsoldaten bei einem Anschlag verletzt worden. Die Männer waren nach Bundeswehrangaben auf Patrouille in der Nähe des Feldlagers Kundus, als Aufständische einen improvisierten Sprengsatz neben ihrem Fahrzeug vom Typ Dingo zündeten. Für die Verwundeten bestehe keine Lebensgefahr, hieß es. - Der Bundestag hatte am Freitag das Afghanistan-Mandat der Bundeswehr um ein weiteres Jahr verlängert. Derzeit sind am Hindukusch rund etwa 4900 deutsche Soldaten im Einsatz.


Deutsch-Afghane wieder frei

BERLIN: Ein vor drei Wochen in Afghanistan von US-Militärs unter Terrorverdacht festgenommener Deutsch-Afghane ist wieder auf freiem Fuß. Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, wurde der Mann in deutsche Obhut übergeben. Bundesaußenminister Guido Westerwelle hatte zuvor mit US-Außenministerin Hillary Clinton telefoniert. Er danke Clinton für ihr Engagement, betonte Westerwelle. Wahrscheinlich sei der 23-Jährige "aus Versehen" festgenommen worden, hieß es. - Der Deutsch-Afgane lebt in Frankfurt am Main.


Finanzminister Schäuble attackiert EU-Kommission

DÜSSELDORF: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat die Forderung der EU-Kommission kritisiert, den Krisenfonds für notleidende Euro-Länder von derzeit 750 Milliarden Euro weiter aufzustocken. Dem Magazin "Wirtschaftswoche" sagte er, es sei nicht sinnvoll, diese Frage isoliert aufzugreifen. Die Gesamtlösung müsse einen wirksameren Stabilitäts- und Wachstumspakt, eine bessere Abstimmung der Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie eine höhere Wettbewerbsfähigkeit einzelner Mitgliedsstaaten einschließen. Die EU-Kommission will mit einem vergrößerten Rettungsschirm sicherstellen, dass auch weiteren Staaten wie Portugal oder Spanien unter die Arme gegriffen werden kann.

 

Juristisches Nachspiel in Gorch-Fock-Affäre möglich

BERLIN: Die Abberufung des früheren Kapitäns der "Gorch Fock", Norbert Schatz, könnte ein juristisches Nachspiel haben. Einem Bericht des Magazins  "Focus" zufolge erwägt Schatz, gerichtlich gegen die umstrittene Entscheidung von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg vorzugehen. In der Marineschule Mürwik wurden unterdessen mehrere Offiziersanwärter zu den Vorgängen auf dem Segelschulschiff befragt. -  Die Besatzung des in die Kritik geratenen Marine-Schulschiffs "Gorch Fock" hat nach Berichten mehrerer Medien in einem offenen Brief an den Verteidigungsminister fehlenden Rückhalt in der Bundeswehr beklagt. Die Stammcrew fühle sich alleine gelassen. Die Absetzung von Kapitän Norbert Schatz durch Guttenberg sei eine "Abservierung", heißt es in dem Schreiben. Auf der "Gorch Fock", die derzeit vor Argentinien liegt, sollen Offiziersanwärter drangsaliert worden sein. Ermittler haben inzwischen Untersuchungen auf dem Schiff aufgenommen.

 

Spiegel: Deutsche Industrie plant Rohstoffpartnerschaft

HAMBURG: Angesichts einer drohenden Rohstoffknappheit erwägt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) den Aufbau einer Partnerschaft mit Kasachstan. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".  Demnach sollen deutsche Unternehmen exklusiven Zugang zu sogenannten Seltenen Erden bekommen, also Industriemetallen für die Hightech-Industrie. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel soll gegenüber dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew das große Interesse Deutschlands an einer solchen Kooperation bekundet haben.

 

Das Wetter: Sonnig und kalt

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Locker bewölkt und sonnig. Höchstwerte zwischen minus fünf Grad an der Donau und plus drei Grad am Niederrhein.

Zuletzt meldeten bei meist wolkenlosem Himmel:

Hamburg:minus 3 Grad,

Berlin: 2 Grad,

Dresden: 0 Grad,

Köln/Bonn: 3 Grad,

Frankfurt am Main: 1 Grad und

München: minus 5 Grad,

 


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